0-9 A B C D E F H I J K L M N R S T U W

Energieeffizienz-Klasse

EU-Energielabel sorgt für Transparenz bei Verbrauchern

Seit 1998 ist das EU-Energielabel europaweit im Einsatz und wird schrittweise für verschiedene Produktgruppen eingeführt. Die Einteilung erfolgte in Abwandlung des britischen und US-amerikanischen Schulnotensystems in Wertungsklassen von A bis G, wobei früher A die beste Klasse (niedriger Bedarf) darstellte und G die schlechteste (hoher Bedarf). Für viele Gerätetypen stammte die Definition des Referenzgeräts (Energieeffizienzindex = 100 %) aus dem Jahr 1998 und spiegelte den damaligen Stand der Technik wider. Durch technischen Fortschritt bei der Energieeffizienz erhielten immer mehr Geräte ein gutes Label. 2003 führte man für Kühlschränke die Klassen A+ und A++ ein, 2011 wurden für Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher die Klassen A+, A++, A+++ eingeführt, ebenfalls 2011 führte man für Kühlschränke die Klasse A+++ ein. Heute gilt die Kennzeichnungspflicht bereits für Kühl- und Gefriergeräte, Staubsauger, Lampen und Leuchten, Waschmaschinen, Wasch- und Wäschetrockner, Elektrobacköfen, Dunstabzugshauben, Geschirrspüler, Klimageräte sowie Fernseher und Weinlagerschränke. Durch die Kennzeichnungspflicht nimmt der Marktanteil besonders energieeffizienter Geräte in vielen Produktgruppen stetig zu.

aufmacher-eu-energielabel-dena-iee-471px

Die einheitlichen Vorschriften zur Darstellung des Energieverbrauchs sollen zu mehr Transparenz und einer besseren Vergleichbarkeit von Produkten innerhalb einer Produktgruppe führen. So soll Verbrauchern die Auswahl und der Kauf energieeffizienter Geräte zu erleichtert werden.